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Als Raucher an der Türkischen Riviera

Posted by on Januar 3, 2012

Alanya an der türkischen Riviera gehört mittlerweile für viele Europäer zu einem der populärsten Urlaubsziele der Moderne und das wohl zu Recht. Die touristische Tradition des Ortes reicht allerdings weit bis ins Ende der 40er Jahre im zwanzigsten Jahrhundert. Damals wurde die Damlataş-Höhle entdeckt und von Galip Dere als ein Ort mit heilender Wirkung für das Atmungssystem vermarktet. Mittlerweile kommen Reisende jedoch eher aus anderen als Gesundheitsgründen nach Alanya. Das Meer lockt.

Stadt mit herrlichen Sandstränden

Der Strand der Stadt mit knapp 250.000 Einwohnern ist Kilometer lang und besteht zu einem grossen Teil aus Sand. Das Meer lädt zum Baden ein, zahlreiche Sehenswürdigkeiten zum Sehen und Staunen. Nur das Rauchen von Shisha-Tabak ist schwierig geworden, nicht nur in Alanya, sondern in der ganzen Türkei. Mittlerweile hat auch das Land am Bosporus ein striktes Rauchverbot. Zigarette, Pfeife, Wasserpfeife – all das in öffentlichen Räumen wie Cafes zu geniessen, ist schwierig geworden. Für Raucher auf Kulturtrip mag diese Regelung ein Wermutstropfen sein. Auch Genussraucher können das jedoch eine ganze Weile lang kompensieren. Schliesslich hat Alanya seinen Gästen fast unendlich viel zu bieten. Das gilt sowohl für die Natur wie für die Kultur.

Das Meer, die Wälder und historische Stätten

Beginnen wir mit der Natur. Natürlich ist es das Meer, das die meisten Touristen nach Alanya lockt. Es sind Strände wie der Kleopatrastrand, die zum Aufenthalt am Meer in Alanya einladen. Der Legende nach soll Kleopatra einst in der Bucht geschwommen sein, an der der schöne Strand liegt. Ein Aufenthalt in Alanya kann aber auch Ausflüge ins Gebirge bedeuten. Von der Stadt aus bis ins westliche Taurusgebirge ist es nicht weit. Geprägt ist die bergige Region von Zedern, Fichten und Wasserläufen und sie ist einfach schön: wunderschön. Neben der Natur begeistert die Kultur in Alanya. Zu den historischen Stätten der Stadt zählt die während des 13ten Jahrhundert erbaute Burg. Die eingangs erwähnte Damlataş-Höhle befindet sich übrigens am Fuss des Burgbergs und erwartet Reisende mit Temperaturen von ungefähr 22 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 96 Prozent. Weitere historische Stätten in Alanya sind der Rote Turm im Hafen und diverse Moscheen wie etwa die Süleyman Moschee.

Es bleibt der Wermutstropfen

Die Cafes, in der Türken Shisha rauchend zusammen sassen und Backgammon spielten, haben keine Zukunft mehr in der Türkei. Seit 2009 herrscht in der Türkei ein Rauchverbot. Nicht geraucht werden darf etwa in Restaurants, Bars, Clubs und Tanzlokalen. Solch ein Verbot gab es übrigens in der Vergangenheit bereits einmal, als Sultan Murad IV. das Rauchen verbot. Das war im 17. Jahrhundert und Rauchen stand damals unter Todesstrafe. Dieses erste Rauchverbot galt allerdings nicht auf Dauer. Dem jetzigen könnte jedoch eine längere Haltbarkeit beschieden sein. Unklar bleibt, ob etwa E-Zigaretten oder elektronische Pfeifen dort in der Türkei gedampft werden dürfen, wo Tabak verboten ist. Viele Schadstoffe der Tabakzigarette sind bei E-Zigarette und E-Pfeife nicht vorhanden. Zusätzlich stösst man als Dampfer keinen Rauch, sondern nur Dampf aus, der auf mehr Toleranz als der Rauch stossen könnte. Ob dem so ist, muss man vor Ort erfragen. Und wenn dem so ist, verschwindet auch der letzte Wermutstropfen aus dem Aufenthalt im schönen Alanya.

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