Ob im Urlaub oder auf beruflichen, sowie privaten Reisen – die Gründe für das Leihen eines Mietfahrzeuges sind vielseitig. Damit das Fahren nicht in Unannehmlichkeiten ausartet, sollten Mieter einige, wichtige Punkte beachten.
Was Sie vor dem Leihen beachten sollten
Da inzwischen viele Firmen ihr Augenmerk allein auf das Verleihen von Fahrzeugen gerichtet haben, lohnt sich ein umfassender Preisvergleich. Besonders Langzeitmieten bringen beim richtigen Anbieter meist eine Mietersparnis von mehreren hundert Euro. Haben Sie jedoch trotz der günstigen Preise immer ein Auge auf die Auswahl und Verfügbarkeit.
Bevor Sie einen Wagen mieten, überzeugen Sie sich am besten persönlich von seinem Zustand. Achten Sie dabei besonders bei den Reifen auf eine ausreichende Profildichte und Unversehrtheit. Kontrollieren Sie, ob es sich um ein Raucher- oder ein Nichtraucher-Fahrzeug handelt und ob die Fahrzeugbeleuchtung noch voll funktionstüchtig ist. Besonders wichtig ist zudem, die Bremsen auf ihre Unversehrtheit zu prüfen.
Weist das Mietfahrzeug Unregelmäßigkeiten auf, wie beispielsweise Beschädigungen an Lack oder Polstern, sollten diese unbedingt in einem Protokoll notiert werden. Somit sichern Sie sich davor, bei der Abgabe des Wagens für jene Schäden aufkommen zu müssen.
Machen Sie sich bereits im Vorfeld umfassende Gedanken darüber, für wie lange und welche Strecke Sie das Fahrzeug benötigen. In den meisten Fällen ist es hierbei von Vorteil, in seiner Planung eher großzügig mit den Angaben umzugehen. Oftmals reicht bereits ein Stau oder eine Straßensperre aus, um die angegebenen Daten zu überschreiten. Sehr hohe Gebühren sind oftmals die Folge.
Was Sie vor, während und nach der Fahrt beachten sollten
Überprüfen Sie, ob sich im Tankdeckel ein Aufkleber befindet, der den benötigten Kraftstoff anzeigt. Wenn nicht, erkundigen Sie sich danach und notieren sich die Information auf einem griffbereiten Zettel. Da Sie unter Umständen nicht mit dem Fahrzeugmodell vertraut sind, ist eine Bedienungsanleitung zur Hand ratsam.
Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten penibel eingehalten werden. Im Falle eines Strafzettels wird dieser an den Verleiher übersandt, der anhand der Mietverträge jederzeit den Fahrer ermitteln kann. Zu der eh schon anfallenden Strafgebühr schlagen viele Verleiher zudem eine zusätzliche Bearbeitungs- und Verwaltungsgebühr auf.
Wenn Sie das Auto an den Verleiher zurückgeben, lassen Sie sich in jedem Fall ein Protokoll erstellen, in welchem der ordnungsgemäße Zustand des Wagens bei der Übergabe festgehalten wird. Im Falle eines Streitfalls können Sie sich somit vor Folgeschäden absichern.